Band

Last One Dying – ein Name, der durchaus wörtlich zu nehmen ist. Diese Band spielt nicht, sie kämpft bis zum bitteren Ende.

Mit seiner Gründung und dem Release der viel beachteten EP “Anthems of the Lost” im Jahr 2006 hat sich das Kölner Quintett binnen kürzester Zeit seinen festen Platz in der deutschen Metal-Szene erspielt.

5 Jahre, ein Full-Length-Album (“The Hour of Lead”, 2009) und zahlreiche Einzelgigs und Touren später haben Last One Dying nun ein weiteres Mal das Studio geentert, um ihre Vision von “Metal 2012″ auf einen Silberling zu bannen.

Herausgekommen ist “The Turning of the Tide”, das gemäß seinem Titel eine neue Richtung einschlägt; ein brachialer fünfköpfiger Bastard, der die Entwicklung der Band in den letzten Jahren unter Beweis
stellt. Hier treffen klassischer und moderner Metal zähnefletschend in einem blutigen Zweikampf aufeinander, der Gewinner ist der Zuhörer.

Im immer morastiger werdenden Brachland sich gegenseitig nur noch lieblos kopierender neonfarbener Metalcore-Acts ragt ” The Turning of the Tide” als Manifest eines eigenständigen, modernen und dennoch der Vergangenheit verpflichteten Stils empor.

Das hier ist keine Musik für gepuderte Heulsusen, die sich im Mangashirt vor der Webcam den Zirkel aus dem Matheunterricht in den Unterarm pieksen, weil es am Vorabend keine Fischstäbchen gab, ” The Turning of the Tide” zelebriert den Spaß und die Aggression, die echten Metal schon immer ausgemacht hat. Synthies und iPod bleiben zuhause, Last One Dying gibt’s nur live!

Mit einer Menge frischem Wind im Genick entert der Kölner Fünfer nun die Bühnen der Republik, um die geneigte Fangemeinde aufs Neue von seinen Livequalitäten zu überzeugen.

 

L.O.D. sind:

  • Jan Müller – Vocals,
  • Thorsten Wambach – Guitar,
  • Andreas Gül – Guitar,
  • Bodo Stricker – Drums,
  • Ralf Conrad – Bass